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Rückblick auf das War Child Basketballcamp mit den Hamburg Towers & Sport ohne Grenzen

Ein schöner Oktobermorgen in der Hansestadt Hamburg - es sind gerade Herbstferien, doch schon früh morgens tummeln sich Kinder und Jugendliche vor einer Sporthalle in Wilhelmsburg. Hier findet an zwei Tagen das Basketballcamp von War Child mit den Hamburg Towers & Sport ohne Grenzen statt. Zwei Tage voller Übungen, Spaß und ganz viel Sport (natürlich mit entsprechendem Hygiene-Konzept). Mit dabei waren Kinder und Jugendliche sowohl mit als auch ohne Fluchthintergrund aus Somalia, Afghanistan, Syrien, Serbien und Deutschland.

 

Dank der Unterstützung der PSD Bank Nord konnten wir das Camp umsetzen (ein großes Danke dafür, so konnten wir für die Teilnehmer*innen Trikots und eine Goodie-Bag zusammenstellen) und mit den Kinder und Jugendliche gemeinsam an ihren Sportskills, sowie Socialskills arbeiten. So ging es mit einer gemeinsamen Übung auf Augenhöhe los, alle, sowohl Kinder und Jugendliche, als auch Trainer und Organisatoren lernten sich spielerisch in einer großen Runde kennen - und wissen nun neben den Namen auch das z.B. Lieblingsgericht.

 

Dann ging es weiter mit Breakdance - in dem Workshop mit Trainer Koki wurden den Kindern spielerisch Werte wie „Gemeinschaft“ und „Respekt“ vermittelt. So haben sie sich gegenseitig Hilfestellung und auch Tipps bei den Übungen gegeben und dies hat so gut geklappt, daß, egal aus welche Kultur – der Spaß am Lernen der Übung im Vordergrund stand und sie sich gegenseitig anfeuerten.

Auch Basketballtrainer Till Schuster, der Programmleiter von Sport ohne Grenzen war begeistert, „Hier finden alle einen Raum für Begegnungen untereinander. Mit Hilfe des Mediums Sport einen einfachen Zugang zu finden, hat geklappt. Gemeinsam spielen klappt barrierefrei ohne das alle die selbe Sprache sprechen." - das war auch auf dem Platz sichtbar, denn das gerade neu erlernte Spiel wollte mit dem eigenen Team natürlich von allen gewonnen werden.

  

Damit war das erste War Child Basketballcamp ein voller Erfolg und es gibt bestimmt ein nächstes Mal, denn neben dem Sport ist es auch wichtig „mit den Kindern und Jugendlichen über die eigenen Erfahrungen zu sprechen. Trotz der schlimmen Erlebnisse haben sie die Stärke in sich, diese Erfahrungen zu überwinden.", sagt Lydia Sleifir, Gründerin und Geschäftsführerin von War Child Deutschland.